Eine Gemeinschaftsschule für alle!

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Wie kann man beginnen?

Klassenzimmer

Verantwortungsbewusste Bildungspolitik, die ein Gemeinschaftsschulsystem zum Ziel hat, kann dieses nicht sofort mittels einer Gesetzesänderung einführen. Wir benötigen Erfahrungswerte aus der Praxis und positive Beispiele für die Stadtöffentlichkeit, um den Berlinerinnen und Berlinern zu zeigen, dass Lernen in der Gemeinschaftsschule für alle besser ist als der „Vollzug“ von Unterricht in einem Schulsystem, dass viele Schülerinnen und Schüler mit ihren Begabungen ausgrenzt.

Deshalb haben sich SPD und LINKE in ihrer Koalitionsvereinbarung darauf geeinigt, mit einer Pilotphase den Einstieg in die Gemeinschaftsschule vorzubereiten. Diese Pilotphase ist freiwillig und greift das Interesse vieler Schulen nach integrativen Formen des Lernens auf. Diese Schulen erhalten durch eine Öffnungsklausel des Schulgesetzes die Freiräume und Rechtssicherheit, Gemeinschaftsschulen zu werden. Zudem erhalten sie aus einem Förderfonds Mittel, die sie beim pädagogischen und strukturellen Umbau zur Gemeinschaftsschule benötigen. Zudem wird die Pilotphase durch eine Steuerungsgruppe und eine fundierte wissenschaftliche Begleitung gelenkt bzw. begleitet. Konkret sind folgende Wege, Gemeinschaftsschulen zu bilden, denkbar:

  • Grundschulen, die Klassen führen, die gemeinsam in eine weiterführende Schule gehen
  • Grundschulen, die schrittweise aufwachsen
  • Integrative Bildungszentren aus Grund- und Sekundarstufenschulen, in denen die Weiterführung bis zum Abitur geregelt ist
  • Schulen der Sekundarstufe, die eine schulformübergreifende Kooperation eingehen und eine gymnasiale Oberstufe einbeziehen

Für die genaue Ausgestaltung der Pilotphase hat Linksfraktion im Abgeordnetenhaus. ein Konzept für den Einstieg in die Gemeinschaftsschule erarbeitet. Das Finanzgutachten zur flächendeckenden Realisierung der Gemeinschaftsschule der Linksfraktion findet sich hier.



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