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Wir wissen um die erheblichen gesellschaftlichen Widerstände, auf die eine Gemeinschaftsschule trifft. Das gilt insbesondere dann, wenn die „Schule für alle“ als grundlegende Idee des Schulsystems verstanden werden soll. Und die öffentliche Diskussion zeigt, dass dies auch schon für die Einführung einer freiwilligen Pilotphase gilt. Viele können sich nicht vorstellen, dass gemeinsames Lernen funktionieren kann. Wir wissen, dass die Gemeinschaftsschule nur eine Chance hat, wenn sie von einer breiten Debatte begleitet und getragen wird. Dafür wollen wir hier Raum geben, in dem wir Beiträge dokumentieren und in dem wir aufrufen, sich zu beteiligen. Um für die Gemeinschaftsschule überzeugen zu können, ist das gute Beispiel wichtig. Wir wollen die Pilotphase als einen Lernprozess verstehen, der offen ist für Veränderungen. Wir wollen einen möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens für eine politische Entscheidung über die weitere Entwicklung des Berliner Schulsystems erreichen. Das ist dann zugleich eine Debatte darüber, wie Schulen für alle Kinder und Jugendlichen besser werden können und wie deutlich mehr Schülerinnen und Schüler als heute das Abitur erreichen.